1964 ...

Der TuS wird ein eingetragener Verein (e.V.) und damit erstmals im Vereinsregister des Amtsgericht aktenkundig.

Vom 4. bis zum 11. Juli wird das 40-jährige Bestehen mit einem großen Sportfest gefeiert. Der Schulverband Retzen, Grastrup und Papenhausen beschliesst, eine größenmäßig weit über die Richtlinien der Schulbehörde hinausgehende Turnhalle mit den Maßen 16 × 30 Metern auf dem Schulgelände in Retzen zu errichten.

Der TuS Vorstand verpflichtet sich im Gegenzug, Eigenleistungen im Werte von 50.000 DM zu erbringen. Heinz Meier sollte die Arbeiten organisieren. Am 9. Oktober 1965 konnte der Grundstein durch Architekt Wilhelm König gelegt und die ersten Betonfundamente von zahlreichen freiwilligen Helfern gegossen werden.

Insgesamt 5.000 freiwillig geleistete Arbeitsstunden haben dazu beigetragen, dass der ursprüngliche Finanzierungsplan tatsächlich um die Summe von DM 50.000 gesenkt werden konnte.

Im Juni 1967 fand dann innerhalb eines grossen Dorffestes die Einweihung der neuen Sportstätte statt. Somit standen in Westlippe mit der in 1966 fertiggestellten Halle in Werl/Aspe, zwei handball-taugliche Hallen zur Verfügung.

Im Nachhinein betrachtet, besaßen die gastgebenden Mannschaften beste Voraussetzungen für eine Leistungsexplosion, die dann auch tatsächlich erfolgte und die Mannschaften vom TuS Knetterheide und TuS Grastrup/Retzen mit an die Leistungsspitze im Hallenhandball auf OWL-Ebene brachte.

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