1967 ...

... Generationenwechsel und endlich duschen.

Vorsitzender Gustav Meier stellt sein Amt nach 12 Jahren umsichtigen Wirkens zur Verfügung. Erich Quentmeier wird zu seinem Nachfolger gewählt.

Die erste Seniorenmannschaft steigt nach einem Entscheidungsspiel gegen DJK Paderborn am 26.11.67 in Detmold nach 19 : 13 Sieg in die Feldhandballbezirksliga Westfalen auf.

Der TuS kann 80 neue Mitglieder begrüssen, hauptsächlich im Frauen- und Schülerbereich; positive Auswirkungen der neuen Turnhalle. Es fehlt aber an ausgebildeten Übungsleitern. Erste Planungen für ein Sporthaus in Grastrup und eine Sportplatzsanierung werden diskutiert. Es herrscht Verunsicherung wegen der kommenden kommunalen Neuordnung. Die Jahreshauptversammlung 1968 beschliesst eine Beitragserhöhung auf 1,50 DM für alle Mitglieder ab 18 Jahre. Günter Rehberg wird Kassenwart. Der TuS verpflichtet Uli Schönbrodt (Lemgo), zu jener Zeit Sportstudent in Köln, als Trainer für den Seniorenbereich Handball. Im Tandem mit Handballobmann Siegfried Schröder erfolgt der Beginn einer glanzvollen Epoche Grastruper Handballgeschichte, sowohl auf dem Feld als auch in der Halle.

Generationswechsel

Im Januar 1969 trat Erich Quentmeier nach zwei Jahren Amtszeit zurück, und die Jahreshauptversammlung wählte Heinz Meier zum ersten Vorsitzenden, mit 32 Jahren der bisher jüngste Kapitän auf der Kommandobrücke des Vereins. Zusammen mit Günter Rehberg als Kassenwart, Siegfried Schröder als Handballobmann und dem zwei Jahre später zum Geschäftsführer gewählten Wilhelm Neumann, hatte nun eine junge Garde das Steuer übernommen.

Am 19. September 1969 bekommt Bürgermeister Heinrich Welslau aus der Hand von Architekt Wiethold Kosatschuk (ehemaliger TuS Spieler) den Schlüssel für das neuerbaute Sporthaus, um diesen dann sofort an den Vorsitzenden weiterzureichen. Stadtsportverbandsvorsitzender Heinz Prahsun zeichnet an diesem Freudentag insgesamt 37 Handballpioniere
mit Verdienstnadeln aus.

Große Freude bei allen Sportlern! Endlich…., die Zeit des Behelfens war auch in Grastrup vorbei, es konnte nach dem Spiel geduscht werden. Hinzu kamen die sportlichen Erfolge. Beide Seniorenmannschaften wurden in der Spielzeit 69/70 Meister in ihren Klassen und stiegen in die Bezirksklasse bzw. in die 1. Kreisklasse Lemgo auf.

Die Jugend nach vorn!

Christian Linke wird 1. Stadtmeister im 50 Meter Lauf in 7,9 Sekunden und Ulrich Quast Stadtmeister im 1000 Meter Lauf, jeweils in ihren Alterklassen. Dirk Schormann wirft den Schlagball 47 Meter weit.

Am 28. August 1971 schlägt die A-Jugend des TuS im Jahn-Stadion in Herford die favorisierte Jugendmannschaft des TuS Ehrsen mit 16 : 10 Toren und sichert sich damit die OWL-Meisterschaft. In den Spielen um die Westfalenmeisterschaft wurde zwar gegen RSV-Altenbögge mit 12 : 9 Toren gewonnen. Die Auswärtsspiele gegen Borussia Höchsten und den TV-Schalksmühle gingen mit 7 : 3 bzw. mit 21 : 16 verloren. Als Finaldritter mit immerhin Bronze auf westfälischer Ebene; ein beachtlicher Erfolg! Dank an Betreuer und Trainer Hans Wolf und Alfred Brandenburg!

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